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Herbert Winkler,
seines Zeichens Heimatfotograf, seit den 60iger Jahren des
vorigen Jahrtausends bis 2015
Ortsheimatpfleger von Köfering, nunmehr a.D. (ausser Dienst)
S
eit 30 Jahren (1985-2015) als Ortsheimatpfleger von Köfering- Egglfing

herbert Winkler in Aktion

      Langjähriger Ortsheimatpfleger von Köfering

Eine Tätigkeit meinerseits war die des ehrenamtlichen Ortsheimatpflegers der Gemeinde Köfering. Dieses Ehrenamt wurde von den Ländern und Regierungen in den 70iger Jahren eingeführt, geeignete Personen sollten sich in den Gemeinden einbringen und deren Geschichte aufarbeiten, alte Akten ordnen und vergessenes erforschen und die Gegenwart dokumentieren. Der finanzielle Aufwand soll, wenn möglich aber Null betragen. Je nach Land, Stadt und Ort wurde eine geringe Aufwandsentschädigung von jährlich 310 Euro erstattet. Die Sachausgaben müssen natürlich extra abgerechnet werden und haben mit der Aufwandsentschädigung nichts zu tun. Bei mir war es so, dass ich alle Dokumente und Bilder zunächst aus meiner eigenen Tasche bezahlt habe. Nach und nach wurden dann diese Sachaufwandskosten von der Gemeinde abgelöst, natürlich unter dem eigentlichen Wert.

Im Ort Köfering hatten wir in den 80iger Jahren gleich drei Ortsheimatpfleger, aber keinerlei geschichtliches Material, weil die früheren Bürgermeister mit ihren Verwaltungen öfter umgezogen sind, zwei Kriege dazwischen lagen und von Umzug zu Umzug wurde alles vernichtet, denn dann brauchte man auch nichts mitnehmen, nichts aufbewahren und nichts verwalten, also hatten die drei Ortsheimatpfleger auch nichts bearbeiten können.

Als die drei Personen 1984 aufhörten, wurde mir dieses Amt angetragen, weil ich mich
seinerzeit schon für geschichtliche Belange der Gemeinde interessierte und auch schon in
den 70iger Jahren mit Aufzeichnungen und zu dokumentieren begann. So wurde ich 1985 offizielle zum Ortsheimatpfleger vom Bürgermeister und den Gemeinderäten bestellt. Dann nahm die Geschichte des Ortsheimatpflegers ihren Lauf. Da kein geeigneter Raum in der Gemeinde zur Verfügung stand, wurde meine Wohnung zum Büro und Archiv umfunktioniert.
Erst nach 20 Jahren bekam ich einen kleinen Raum zur Verfügung gestellt, wo ich meine Sachen dorthin auslagern und meine Wohnung dadurch entlasten konnte. All die Kosten die dadurch entstanden sind, habe ich aus meiner eigenen Tasche bezahlt, inkl. Heizung, Strom, Geräteschaft und Versicherung.
 

 Mitgliedschaft
Ein Verein oder eine Organisation lebt von den Mitgliedern, das war immer so und wird
auch in absehbarer Zeit so bleiben, aber manche Organisationen werden dennoch einen Mitgliederschwund erleben, weil es in vielen Bereichen Nachwuchsprobleme gibt und junge Leute andere Interessen haben.

Das Vereinsleben wird sich in andere Bereiche verlagern, weil das vielfältige Angebot immer breiter wird. Vor allem die technische Vielfalt und die Bequemlichkeit der Menschen läßt die ehrenamtliche Tätigkeit schrumpfen. Es will niemand mehr Verantwortung in einen Verein übernehmen und wenn, dann nur noch für kurze Zeit.

Die Behörden machen ihr übriges dazu, dass eine Vereinsführung immer schwieriger
wird, denn die Vorstände und Führungskräfte werden mit Paragraphen voll geschüttet.
Vor allem, wenn es größere Vereine sind, braucht man fast schon einen eigenen Geschäftsführer der den Verein mit allen Rechten und Pflichten leitet und dann soll er
das noch kostenlos tun, da wird es in Zukunft schwierig werden.

Gerade im Internetzeitalter kommen neue Aufgaben hinzu, die kostenlos und
ehrenamtlich nicht mehr zu bewältigen sind. Der Schriftverkehr und die
Mitgliederverwaltung aber auch die Datenpflege erfordern immer mehr Aufwand,
die sich vor allem in den Verwaltungskosten niederschlagen,
die dann die Vorstandschaft alleine Bewältigen soll. Da es auch meistens keine
Vereinsheime gibt, sind die Verantwortlichen gezwungen alle Arbeiten und Verwaltung
in den Privatwohnungen der Mitglieder zu verrichten.
 

          Das Ehrenamt des Ortsheimatpflegers ist
eigentlich unbegrenzt, es sei denn eine Satzung regelt es.

Das Ehrenamt des Ortsheimatpflegers währt zeitlos, das heißt, es endet mit dem Tod oder es wird von der einen oder anderen Seite vorzeitig gekündigt. Ich habe das Ehrenamt seit
1985 ausgeübt und nach 30 Dienstjahren zum März 2016 selbst gekündigt. Mein ganzes
Schaffen konzentrierte sich auf die Dokumentation der Ortsgeschichte, die sich vor allem in Bildern widerspiegelt, weil es auch der ausschlagende Punkt war, denn der Satz gilt seit eh und je, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Mein Startmaterial 1985 war eigentlich Null.
Alles was es jetzt im Heimatarchiv in über 150 Ordnern an Materialien gibt, wurde von
 mir privat finanziert.

In all der Zeit habe ich etliches zusammengetragen und vor allem selbst erstellt, was sich in Köfering- Egglfing alles ereignet hat und wie sich der Ort in der Zeit entwickelt hat. Das ganze Bildmaterial habe ich der Gemeinde Köfering übereignet, die es mit einer Ablösesumme als Materialkostenanteil übernommen hat. Die Gemeinde bekam von mir das Recht, die Werke auf ewig zu nutzen. Bei der ganzen Sammlung handelt es sich um analoges Bildmaterial und Schriftensammlung.
 

Beendigung meines Ehrenamtes

Herbert Winkler, langjähriger Ortsheimatpfleger von Köfering 1985 bis 3/ 2016
Zum 31. März 2016 lege ich mein Ehrenamt nieder

30 Jahre im Dienste der Heimat als Ortsheimatpfleger ist eine sehr lange Zeit
und weil auch meine Heimatdokumentation schon in den 70iger Jahren begann, sind es
nahezu 45 Jahre. All mein Schaffen spielte sich innerhalb meiner Wohnung ab,
bis eines Tages kein cm Platz mehr in meiner Wohnung war.

Erst  2006 bekam ich einen kleinen Raum im Köferinger Gemeindezentrum und
konnte bis zum Schluß 2015 teilweise meine erarbeitete analoge Sammlung gegen
eine Ablösesumme dort unterbringen.

Gesundheitliche Einschränkungen zwingen mich aber etwas kürzer zu treten.
Zum anderen soll ab 2015 nur noch digitales Material zur Archivierung kommen.
 Diesen Wunsch kann ich nicht erfüllen, weil das erforderliche  Equipment bis
hin zu einem Archivprogramm mit Internetanschluss incl. Datensicherheit
von der Gemeinde her nicht gegeben ist.

In meiner Wohnung und mit meinem eigenen Equipment möchte ich diese Arbeit
nicht mehr fortführen, das kostet mich nicht nur sehr viel Geld, sondern sehr
viel Aufwand und sehr viel Streß.

In all der Zeit ist nicht alles so gelaufen, wie ich mir das Amt als Ortsheimatpfleger eigentlich vorgestellt habe. In viele Dinge wurde ich nicht eingeschaltet, so wie es die Gemeindeordnung des Freistaates und die Richtlinien des Ortsheimatpflegers vorsehen ist.
Das Kultus- und Innenministerium gibt dazu eigens Richtlinien heraus, in der vorgeschrieben
wird, wo man den Heimatpfleger, sprich Ortsheimatpfleger einbinden muss.
 
Herzattacken und weitere gesundheitliche Einschränkungen erlauben es mir nicht mehr,
dieses Ehrenamt in dieser Form weiter zu betreiben, daher bin ich gezwungen,
das Ehrenamt niederzulegen.

Die sehr aufwendigen Internetseiten über Köfering werden auch eingeschränkt,
die seit 15 Jahren von mir unentgeltlich als Unterseiten meiner Homepage
ehrenamtlich betrieben wurden.

 Das soll aber nicht heißen, dass ich meine fotografischen Tätigkeiten einstelle,
nein, sie werden nur auf andere Dinge verlagert, die  mir persönlich wichtig sind
und die meinen Gesundheitszustand stabilisieren und
mich mehr zur Ruhe kommen lassen.

Herbert Winkler          Stand 1.02.2016
 

Ehrennadel der Ministerpräsidenten Horst Seehofer
Urkunde Herbert Winkler
OGV Urkunde

Eine Urkunde oder eine Auszeichnung die muß man sich
schwer verdienen,
ein
jahrelanges Engagement für eine Sache, für einen Verein oder für die Gemeinde sind erforderlich, bis man eine Auszeichnung bekommen kann.

Landrätin Tanja Schweiger übergibt im Namen des Bay. Ministerpräsidenten
Horst Seehofer, dem ehemaligen Ortsheimatpfleger von Köfering- Egglfing
Herbert Winkler
die silberne Ehrennadel des Freistaates Bayern.

Von der Gemeinde Köfering wird Herbert Winkler mit einer
Urkunde und Ehrennadel für seine Verdienste um die
Ortsheimatpflege über Köfering- Egglfing  ausgezeichnet.

Als langjähriges und aktives Mitglied, besonders in der Jugendpflege
wurde Herbert Winkler für 30jähriges Mitglied im OGV Köfering mit der
Landkreis- Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet.

Weitere Auszeichnungen erhielt Winkler für 40jährige Mitgliedschaft;
beim Amateur- Club: Ring der Tonband- und Videofreunde e.V.
ebenso
Fotoclub: Fotografische Gesellschaft Regensburg e.V.
 

Archiveinblick in das Köferinger Heimatarchiv
erstellt von Herbert Winkler
Diese paar Bilder zeigen einen kleinen Einblick in das von mir geschaffene Bildarchiv,
in ihm liegen nun die Dokumente meines Schaffens von über 30 Jahren
Arbeit eines Ortsheimatpflegers für die Gemeinde Köfering.

Die Ortsgeschichte wird hier ausgiebig dargestellt, Feste, Feiern und Veränderungen.

 Als ich 1985 mit meiner Arbeit offiziell 1985 begann gab es
“fast Nichts- nur 8 Seiten”,
in meiner Zeit habe ich rund 150 DIN A4 Ordner voller eigener
Bilddokumente, Schriften mit weit über 22 000 Bilder geschaffen.
 

Regalbau

Austünchen
und Regalbau

Umzug der Akten

Der Umzug ist
im vollen Gang

Archivregal - über 20 Jahre Material 

Bestückung mit Schrift und Bildmaterial

Unzählbare Bilder

Bilder, nichts als Bilder
und Dokumente

Herbert Winkler im Archiv

Herbert Winkler
Ortsheimatpfleger
im Reich der Bilder

Bei der Aktendurchsicht

Archivarbeit im Heimatarchiv

Meinen Nachfolger hinterlasse ich ein umfangreiches Material, aus dem die Gemeinde aus dem Vollen schöpfen kann.

Bilderausstellung zum Ehrenabend 2015 und 2016
in und über die Gemeinde Köfering.

Bilderwand Köfering
Großbild zum Ehrenabend
Bilderwand  Köfering
Vorbereitung zur Ausstellung
Ausstellung für Ehrenabend

Internetseiten über die Gemeinde Köfering

Mein Heimstudio innerhalb meiner Wohnung war auch der Arbeitsraum in all den 30 Jahren meiner Wirkungszeit als Ortsheimatpfleger zugleich auch Archivraum, weil es in der
Gemeinde keinen Platz für mich gab. Nicht selten kam ich deswegen auch mit meiner
Frau in Bedrängnis, wenn ich auch noch die Küche in Beschlag nahm.

Unbedingt erwähnenswert ist auch die Tatsache, als ich im Jahre 2000 meine eigene
Homepage “Fotoautor.de” einrichtete, dass ich über die Gemeinde Köfering auch
Seiten anlegte, die ich mit Bildern und Berichten bestückte und die waren ganz schön umfangreich. Erreichbar waren diese Seiten über meine Homepage, sozusagen
als Unterseiten. Wer sie gesehen hat der weis, wieviel Material darin enthalten war und
was zu solchen Seiten für ein Aufwand dahinter steckt. Alles in allem, nahezu ein
Mammutwerk, das man in einem solchen Umfang eigentlich amtlich gar nicht erstellen
kann, weil die Kosten viel zu hoch wären, dies alles geschah Ehrenamtlich von mir.

Ich habe natürlich auch andere Ortschaften und vor allem geschichtliche Sehenswürdigkeiten auf meinen Seiten, erstens weil es mich selbst interessiert und zweitens, weil es wichtig ist,
es anderen Menschen aus ferneren Gegenden mitzuteilen.

Ich habe mich auch bei anderen Ortschaften umgesehen, welche Informationen sie haben
und meine Seiten entsprechend erstellt ohne mit anderen in Konflikt zu kommen. Mein Bildmaterial  stammt ausschließlich von mir selbst, genau so wie die Texte dazu.

Nach Beendigung meiner ehrenamtlichen Tätigkeit  als Ehrenamtlicher Ortsheimatpfleger
von Köfering habe ich 2015 nahezu alle 100 Internetseiten über Köfering entfernt, das waren in ausgedruckter Form rund 300 DIN A4 Seiten.

Die vielen Hunderttausend Aufrufe in all der Zeit waren schon gewaltig und da ich laut
meiner Statistik diese Aufrufe auch zuordnen kann, dürften die Köferinger Seiten einen
Anteil von rund einer halben Million betragen haben. Die Gesamt Besucherzahl lag bis
2015 bei 2 Millionen Besuchern allein auf meiner Seite “Fotoautor.de”, das ist ohne
Zweifel schon gewaltig.

Die Besucher  sind mittlerweile  International und kommen aus der ganzen Welt und
 schauen auf meine Seiten, denn sie sind so vielseitig, genau wie ich und sie werden immer wieder aktualisiert und erneuert. Das geht aber nur so lange, wie ich sie pflegen kann.