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Hagelstadt Bundesstraße 15 Bahnüberführung
Jahrhundertbrücke 2016 - 2018
Dokumentiert von Herbert Winkler

Jetzt wird es interessant auf der Baustelle bei der Bahnüberführung in Hagelstadt
Nach viel Wochen Pause geht es nun wieder weiter auf der Baustelle
Näheres und neue Bilder weiter unten, siehe 24.06.2018 und

Siehe auch Pressebericht von der Mittelbayerischen Zeitung  vom 29.06.2018

Meine Grafik mit der Maus

Drei einmalige Total- Großansichten der Brückenbaustelle Hagelstadt.
 Bild eins, so könnte einmal die Brücke nach meinen Vorstellungen aussehen.
Ansicht von Osten- Grafik mit der Maus.

Baubeginn der Brücke Oktober 2016

Beginn der Arbeiten

Heimatbezogene Foto - Dokumentation
Bahnbrücke bei Hagelstadt B15
Bundesstraße B15 Regensburg - Landshut
von Fotoautor Herbert Winkler
Als Heimat- und Landschaftsfotograf interessiert mich dieser Brückenbau über die
Bahnlinie
Regensburg - Landshut - München
bei Hagelstadt ganz besonders, weil es eine große landschaftsverändernde Maßnahme ist. Eine verkehrsgerechte Unterführung oder Brücke ist  schon jahrzehntelang überfällig. Die B15 ist nach wie vor eine sehr wichtige
Verbindung zwischen Regensburg und Landshut und der Verkehr hat sich eher
vermehrt statt verringert. Die B15 läuft durch ganz Bayern von Hof bis ins Inntal.

Da nun geplant ist, dass die neue Straßenführung als Brücke über den Gleisen verlaufen
soll, so wird möglicherweise eine mächtige Rampe notwendig werden. Obwohl ich
keinen Plan kenne oder gesehen habe, kann ich mir nur über meine Bilder eine
Vorstellung davon machen. Ich kenne die Strecke sehr gut und kenne auch die Engstelle
der Unterführung nur zu gut.

Raum- oder Platzprobleme dürfte es für die Brücke dabei aber nicht geben, immerhin
wird das Brückenwerk schon eine gewaltige Dimension in der Landschaft erreichen.
Als Beispiel könnte man die Bahnbrücke in Obertraubling an der Spinne oder die Bahnüberführung bei Burgweinting als Vergleichsobjekt zu Hilfe nehmen.

Mit meinen Bildern möchte ich den Jetzt- Zustand festhalten und bis zur Vollendung der
Jahrhundert Brücke dokumentieren. Soweit ich es von der Landschaft her beurteilen kann,
lässt sie sich gut in die Landschaft einfügen, aber der Aufwand ist schon enorm
und irgend jemand muß sie aber auch bezahlen.
 

Für die Menschen die sonst nicht so oft in die Gehend kommen folgen einige Bilder.
Die Bundesstraße B15 verläuft über Regensburg nach Obertraubling, Köfering, Alteglofsheim, Hagelstadt, Eggmühl, Buchhausen, Neufarn, Essenbach, Ergolding nach Landshut und weiter in Richtung München.

Bei hagelstadt
Umgebung der Brücke

Die Bahnlinie Regensburg - Landshut - München nimmt einen ähnlichen Verlauf in etwa in unmittelbarer Entfernung zur Straßenführung. Die Haltepunkte der Bahn sind schon
sehr stark eingeschränkt, wobei nur noch in Obertraubling, Köfering,  Hagelstadt, Eggmühl,
Neufahrn und Landshut der Zug anhält und weiter nach München fährt.

Die schöne Landschaft bei Hagelstadt könnte aus einem Bilderbuch stammen,
Gott sei Dank ist sie sogar noch echt.

Trotz Baustelle Bausetellenumgebung

Auf dieser Seite entsteht derzeit eine Ersatzstraße, damit die alte Straße weiterhin durch die Unterführung verlaufen kann, bis die neue Brücke 2018 fertig gestellt ist.

Ersatzstraße wird gebaut
Baustellenverlauf

Das Brückenfundament
Hier wird bereits ab Oktober 2016 das Brückenfundament erstellt.
 Ich habe in meiner Zeit als Fotograf schon so manchen Brückenbau verfolgt,
aber dass man 1800 Betonsäulen als Fundament benötigt ist mir völlig neu.
Es gibt viele Brücken entlang der Bahnstrecke, aber so ein Fundament hat keine Brücke.

Wenn die neue Trassenführung 12 Meter über dem jetzigen Gelände liegen soll,
dann wird dieses Ding in Form einer Brücke ganz schön mächtig und landschaftsprägend,
aber wenn man die Höhenberger Brücke als Vergleich nimmt, dann wird sich die Brücke
in der vollen Länge gut in die Landschaft einfügen.

Meine Höhenvorstellung
Landschaft um Hagelstadt


Nach meinen Vorstellungen könnte die Brücke eine solche Höhe erreichen wie meine rote Markierung anzeigt. Der horizontale rote Strich ist die derzeitige Strom- Oberleitung.
Um das Gelände auszugleichen muss es eine gewaltige Aufschüttung geben, und wenn die Brücke dann fertig ist, muss die alte B15 und womöglich auch die Unterführung zurück
gebaut und verfüllt werden.
 
Wenn man von 85 000 cbm Erdbewegung spricht, dann ist das eine gewaltige Menge
Erdmaterial. Z. B. als Anschauung: ein Erdwall von 100 m Länge und 100 m Breite wären
nach Adam Riese 10 000 qm Fläche, jetzt schüttet man diese Fläche noch mit 8.5 m Höhe
Erdmaterial auf, dann ergibt das rechnerisch 85 000 cbm, das sind viele tausend
LKW Ladungen die dadurch hin- und herkutschiert, verfüllt und verdichtet werden müssen.
Ganz abgesehen von den übrigen Materialien wie Sand, Beton und Steinen.

Wenn z.B. ein LKW 10 cbm Erde transportieren kann, dann wären das schon einmal
85 000 cbm : 10 cbm ergibt 8 500 LKW Ladungen, die von irgendwo her
nach Hagelstadt transportiert werden müssen?

Ich habe ein bisschen recherchiert, 2014 schreibt man über eine Fahrbahnbreite
von 7,5 m und einen Kostenfaktor von ca. 5,9 Millionen Euro. Im neuesten Zeitungsbericht
von 2016 heißt es, die Straße wird auf 10.5 m Fahrbahnbreite ausgebaut und kostet
etwa 7 Millionen. Die Baustellenlänge beträgt 1,6 km.

Die Planung und Ausführung ist schon eine Meisterleistung, alle Achtung der Baufirma.
 

Bohrkopf und betonierte Löcher
Bohrmaschine

Technische Großbohrer
Schaut man sich das schwere Bohrgerät und die technischen Wunderwerke überhaupt an,
dann ist das in Hagelstadt schon eine gigantische Baustelle, wenn man bedenkt,
dass 1 800 Löcher gebohrt werden, die dann mit Beton verfüllt werden müssen.
Solche Großbaustellen gibt es nicht nur eine in Deutschland, sondern viele tausende
auf der ganzen Welt, dass die der Umwelt und dem Klima nicht gut tun können,
braucht man weiter nicht mehr erklären, das spürt man täglich.

Ich kenne noch die alte Bahnbrücke bei Höhenberg, erst vor Jahren wurde sie durch
eine neue Brücke ersetzt, es ist eine wahre Freude, wenn man jetzt diese Strecke
fahren muß und so wird sicherlich auch die Hagelstädter Brücke werden.
Das Wichtigste ist aber dabei, dass die Überquerung der Bahn endlich sicher wird.
 

Brückenbauwerk Bahnbrücke bei Hagelstadt
Baufortschritt

baufortschritt
baufortschritt
Baustelle Unterführung- ist bald Geschichte

Alle Bilder zum vergrößern anklicken

Alte B15 bis zur Unterführung
Bald vergangenheit
Bahnbrücke ohne Rampe
Bahnbrücke  Hagelstadt

Es ist schon faszinierend, wenn man so ein gewaltige Bauwerk wachsen sieht,
künftig werden auch die Vergrößerungs - Darstellungen hier größer gemacht.

Seitenansicht zum Bauwerk
Die Brücke
Erdarbeiten im Herbst 2017 Große Erdbewegung


Sie werden es schon bemerkt haben, ich habe meine Kamera wieder auf das Bildformat auf 3:2
umgestellt das enspricht dem
klassischen Kleinbildformat 24 x 36 wie einst beim Negativ Film oder Dia .
Der Grund liegt daran, weil dann bei Bilderabzügen nichts verloren geht aber auch nichts gequetscht
oder gestaucht wird. Das Neue Bildformat wie nun die Fernseher ausgestattet
sind 16 : 9 gefällt mir weder als Bildschirmfomat noch als Bildformat.
 

Untergrundbefestigung und Verrohrung
Großbaustelle  Herbst 2017

Baustelle bis Jahresende 2017
die Erdbewegungen sind schon gigantisch, wie sich die neue Straße in die Landschaft einfügt
es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Straße den Bedürfnissen der Menschen anpasst.

Baustellein Ruhe
Winterschlaf februar 2018
Auffahrrampe vom  Süden her Seitenansicht Brücke

Winterruhe Aufnahmen vom 18.02.2018

Die Bilder und der Bericht wurden am 24.06.2018 erstellt.

Die Bahnbrücke und die Straße sind fast fertig, aber nur fast.
Von Baumaschinen und Arbeitern keine Spur, was ist passiert. Seit mehreren Wochen herrscht Ruhe
auf der Baustelle, obwohl es noch viel zu tun gibt. Ein Straßenstück von Hagelstadt bis zur Brücke ist
schon geteert, das wars aber dann schon. Auf der anderen Seite der Brücke herrscht noch Rohbau der
Böschung und Zufahrt. Obwohl ich kein Ingenieur und kein Planer bin fällt mir als Laie auf, dass da mit
der Entwässerung etwas nicht stimmt, denn ab der Brücke bis weit in das Tal hinein gibt es keinen
Abwasserkanal und auch keine Regenrinne, wohin also mit dem Straßenwasser, wenn Regen
angesagt ist. Vor allem neigt sich die Straße, so dass das gesamte Straßenwasser nur auf eine
Straßenseite abfließen kann, aber dort gibt es keinen Abfluß, wurde der bei der Planung vergessen oder
ist es Absicht. Jedenfalls fallen die derzeitigen Entwässerungsrohre ins Auge.

 Laut Ausschreibung sollte die Überführung und die Straße bis zum Herbst 2018 fertig sein,
so wie es nun aussieht wird das wohl nichts, obwohl vor lauter Umleitungen der südliche Landkreis auch
noch mit Großlastern überschwemmt wird. Möglicherweise sind alle Baufirmen mit der Autobahn
A3 beschäftigt, da hat man für kleinere Baustellen kein Personal und keine Maschinen mehr oder
gibt es einen anderen Grund. Die Mittelbayerische Zeitung wird es aufklären. 
 

Straßenverlauf An der Brücke
An der Brücke
Die Brückenoberfläche

Nun folgt das Glanzstück der Ingenierkunst

Am Brückenkopf- Blick zu den Gleisen
Die entwässerungsanlage


Diese Aufnahmen zeigen die moderne Entwässerungsanlage der B15 bei der neuen Bahnbrücke,
wie will man dort das Oberflächenwasser abfangen, wenn überhaupt keine Regenrinne oder gar Kanal vorhanden  ist, denn Platz ist auch nicht vorhanden, es sei denn man, verbreitert den Damm und legt
Entwässerungsrohre, oder man verengt die Straße, die sowieso zu breit ist. 
Provisorisch wurden nun Plastikrohre angebracht, die das Straßenwasser derzeit über die
Böschung ableiten, ansonsten wird die Böschung jetzt schon weg- oder unterspült.

Herr Christof Seidl - Redakteur von der MZ hat nun aufgeklärt was es bedeutet, weil dort
Plastikrohre das Regenwasser provisorisch ableiten.

Weiter fällt mir auf, dass kein Gehweg oder Radweg über die Brücke führt, sollen die Leute oder die
Radfahrer nun auf der Hauptverkehrsstraße B15 laufen, das kann doch im 21. Jahrhundert nicht
der Sinn einer logischen Verkehrsplanung sein. Wenn erst die Leitplanken montiert sind, dann haben schwächere Verkehrsteilnehmer keine andere Möglichkeit als über die Leitplanken zu springen,
bevor sie vom rollenden Verkehr überrollt werden.
 
Der derzeitige Rad- und Fußgängerweg verläuft von Regensburg über Burgweinting nach Obertraubling - Köfering an Alteglofsheim vorbei nach Hagelstadt bis zum Bahnhof, dann ist die Welt zu Ende.
Logischerweise hätte man den Radweg um 100 Meter weiter führen und in die neue Straße 
integrieren können, zumindest über die Brücke hinweg bis zum Waldrand der alten B15, aber was
ist heute schon logisch.

Auf dem Reisbrett mag alles ganz schön aussehen, ist aber doch Wirklichkeitsfremd, vor allem, wenn es niemanden gibt der diese Schwachstellen vor der Genehmigung erkennt. Da gibt man über 7 Millionen
Euro an Steuergeldern aus, greift gewaltig in die Landschaft ein und verbrennt unsere Gelder und dann
wird der Bürger nicht eingebunden. Möglicherweise wird auch der Lärm nicht nur wegen der
 Bahn, sondern auch wegen dem Straßenverkehr lauter, weil die Straßenbrücke sehr hoch liegt.

Was das Straßenwasser anbelangt, es soll an den höchsten Stellen bei der Brücke über die Böschung
ablaufen und dabei versickern, warum aber so nebenbei drei (3) große Regenrückhaltebecken gebaut
werden müssen ist mir trotzdem nicht ganz klar.
 

Mein besonderes Interesse an der Bahnbrücke
Zum einen, solche große Bauwerke gibt es ganz selten in unserer Gegend,
zum anderen interessiert es mich, weil irgendwann auch zwischen Köfering und
Obertraubling und zwischen Obertraubling und Mangolding über die zwei
Bahnstrecken Brücken fällig werden. Sie sind dringend notwendig, denn der
Straßenverkehr auf der B15 an der Obertraublinger Spinne muss geringer werden.

Ob die R30 von Poign - Köfering B15 jemals gebaut wird, steht immer noch in den Sternen,
denn in den 80iger Jahren des vorigen Jahrhunderts war  immer schon die Rede davon,
dass die Anliegerorte Wolkering und Gebelkofen umfahren werden müssen.

Und da die Obertraublinger Kreuzung (Spinne) völlig überlastet ist
muss bald etwas vernünftiges geschehen. Manchmal stehen die Autos bis zum Schaffer zurück,
nun entsteht auch noch um Schaffer herum ein Industriegebiet, es ist nicht zu fassen.
Eine Weiterentwicklung ist ja in Ordnung, sie darf aber nicht an die Substanz der Leute gehen.

Und weil es so lustig ist auf unseren Straßen, darum werden plötzlich viele Straßen im Landkreis
auf einmal erweitert, erneuert und modernisiert, was man die letzten 25 Jahre verschlafen hat
wird plötzlich auf einmal gemacht, beginnend 2018 und plötzlich
hat man auch noch das Geld dafür.
Da gab es einmal einen Schlager, wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld, wer hat soviel  ......
 

Eine zeitgeschichtliche Foto - Dokumentation aus der Heimat
mit kritischen Anmerkungen..

Ich bleibe dran, es folgen weitere Ergebnisse, soweit welche erkennbar werden.

Danke für ihr Interesse an der Dokumentation!

Heimatfotograf  und Fotoautor Herbert Winkler
Stand Juni 2018
 

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