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Ottilienföhre - gemeine Kiefer, Alteglofsheim
Naturdenkmal der Heimat, ein Kulturgut
über 100 jähriger landschaftsprägender Baum,
eine Föhre ist ganz schnell total abgestorben.
von Heimatfotograf Herbert Winkler

Der aktuelle Stand der Ottilienkiefer am 1. Juni 2016,
die Ottilienkiefer ist maustot, toter geht nicht mehr.
Wer hat dieses Naturdenkmal auf dem Gewissen?

Warum ist die Alteglofsheimer Ottilienföhre eine gemeine Kiefer so kurzfristig und so schnell ohne Vorwarnung abgestorben?
Odule wurde sie von den älteren Bürgern liebevoll genannt.
Eigentlich wäre es Sache des Eigentümers gewesen,  den wirklichen Grund des schnellen absterbens zeitgleich zu hinterfragen. Da aber nichts geschah,
habe ich mich als Heimatfotograf aus der Nachbargemeinde Köfering
der Sache angenommen.

Bitte helfen Sie mir unbedingt bei der Ursachenforschung.

Leider hat niemand geholfen, man hüllte sich in Schweigen
und Schweigen gilt soviel wie ein Geständnis.
Anscheinend wollte man den dubiosen Humus nicht auf den Grund gehen.
Denn das dieser angebliche Humus kein Humus war, sieht sogar die
blinde Hl. Ottilie, schauen sie sich die Bilder an.
 

In der Zwischenzeit ist öffentlich viel berichtet worden,
die Mittelbayerische Zeitung Regensburg berichtete auch mit zwei Beiträgen.

siehe auch MZ Bericht vom 2.01.2016
http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-land/gemeinden/alteglofsheim/t od-einer-alten-kiefer-ist-raetselhaft-21374-art1325158.html

MZ Bericht vom 13.01.2016
http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-land/gemeinden/alteglofsheim/d er-tod-der-ottilie-bleibt-raetselhaft-21374-art1328842 .html
 

 

Als ich den Ottilienbaum letztmals antraf, das war am 24.04.2015 stand er noch
voll im Saft, war grün und strotzte nur so vor Energie.
Die Schlehenhecke blühte auch noch im schönsten Weiß.

Ottilienföhre Kiefer und Gärreste aus Biogasanlagen Ottilienföhre- Baum  mit Gärresten

Am 9. Oktober 2015, genau an meinem Geburtstag kam ich wieder an die Föhre (Kiefer) und habe sie braun und grau  angetroffen, wie nun die Bilder zeigen.
Sie hat fast alle Nadeln verloren, die restlichen Nadelbüschel sind nur noch rötlich- braun, leblos steht sie nun am Straßenrand und
ruft um Hilfe.
Das massenhaft angekarrte Material auf und im Haufen soll Kompost sein ???
Die vielen Wanderer und Naturfreunde fragen sich was geschehen ist?

Was ist mit der Ottilienföhre geschehen,
dass sie binnen einiger Wochen kaputt ging, genau in der Zeit, wo das Material
etwa 12- 14 Wochen an der Föhre gelagert war.
.

Ottilienbaum Alteglofsheim abgestorben
Ottilienföhre einige Monate später
Ottilienbaum Mittelbayerische Zeitung

MZ- Zeitungsartikel
Im September 2015 hat man in Alteglofsheim den Hilferuf gehört, dass es der Kiefer
nicht gut geht.
Man glaubte, dass sie wegen
des heissen Sommers 2015
unter Durst leiden könnte und versorgte sie mit viel Wasser. 

Die Föhre zeigte trotz Wasser kein Lebenszeichen mehr.

Was ist die Ursache, kann ein Baum binnen drei bis vier Monate ohne triftigen
Grund absterben ???
Meine Antwort  -  Nein!

Meine Ursachenforschung
Nun begann ich mit der Ursachenforschung und rekonstruierte Punkt für Punkt,
was in der Zwischenzeit geschehen sein kann.
Das massenhafte Düngematerial war am 9. Oktober nicht mehr vor Ort, sondern war bereits in das Feld eingepflügt. Was der Pflug nicht erwischt hat,
lag noch massenweise lose auf dem Feld.

Meine Recherchen ergaben, dass es eigentlich nur
zwei Ursachen geben kann,
die einen so robusten Baum wie der Kiefer, so schnell den Garaus machen kann.
Entweder Giftige Substanzen oder Parasiten.
Die Meinung von amtlichen Experten war öfter, ja mei,
der Baum ist halt schon alt
und 2015 war es sehr heiß, dann ist er halt vertrocknet.

Dem kann ich aber so nicht zustimmen, zumal er im April noch
quicklebendig war und keinerlei Altersschwäche zeigte. Ein Baum
hat einen Mechanismus, der sich auf viele Umwelteinflüsse einstellen kann,
sollte es wirklich einmal trockener sein, dann schaltet er auf Sparflamme um
und sein Wachstum und Verbrauch wird reduziert, erkennbar auch an den Jahresringen. Das kann man aber erst erkennen, wenn der Baum gefällt wird.

Eine Kiefer ist so robust und kann Hitze und Kälte besser vertragen als alle anderen Bäume. Daher glaube ich, ohne ein Experte zu sein, dass der Kiefer eine der beiden Möglichkeiten zum Opfer fiel,  so dass sie binnen
weniger Wochen rotbraun und grau wurde, leblos und alle Nadeln verlor.
 

Ottilienbaum - Alteglofsheim Detailaufnahme Ast
Ottilienbaum -Ottilienföhre abgestorben

Ich konzentrierte mich zunächst auf eine mögliche Erkrankung durch einen Pilz oder andere Baumkrankheit. Es gibt aber nur  2 oder 3 Pilze, die einen solchen Baum binnen drei Monaten umbringen können, weil sie den Saftfluss unterbrechen.
Ich habe tagelang recherchiert und kam zu dem Ergebnis, dass es angeblich in Deutschland diese gefährlichen Parasiten noch nicht gibt, aber in anderen Ländern schon aktiv sind und sogar unter Karantäne stehen müssen,
damit sie sich nicht verbreiten können.
Das sind z.B. die Braunflecken- Nadelkrankheit, die Kiefernholznematode, am schnellsten arbeitet der nur 1 mm große Föhrenfadenwurm.

Die Untere Naturschutzbehörde hat den Baum besichtigt, aber keine Untersuchung gemacht und dennoch gesagt, dass er keinen Schädling haben soll, sondern nur verdurstet ist und alt war er auch schon.

Für das Amt war die Sache damit beendet.
Also bleibt nur noch die zweite Variante übrig, dass der Baum durch ein anderes
Mittel umgebracht wurde. Und da am Baum eine über 30 Meter lange Schüttung mit mehren Tonnen Material abgelagert wurde,
besteht die Möglichkeit, dass ihm dieses Material vielleicht auch
ungewollt zum Verhängnis wurde.
Dieses Material wurde schon im April auf ein Getreidefeld gekippt, das gerade
einmal ca. 12 cm hohe Getreidepflanzen hatte und
blieb so lange offen liegen
bis das Feld im August abgeerntet wurde. Erst dann wurde es eingeackert und
eine Düngepflanze angebaut, das seltsame Lufttriebe entwickelte.

Der Baum selbst hat 2,70 Meter Umfang, bei 90 cm Durchmesser und eine Höhe
von ca. 12 Meter und dürfte rechnerisch daher mehr als 110 Jahre alt sein.
In einer Legende wird berichtet, dass der Baum 1850 gepflanzt worden sei,
das wären demnach 165 Jahre, was leicht sein kann.
Bisher konnte nicht einwandfrei geklärt werden, welches Material das abgelagerte Material überhaupt war, der Bewirtschafter des Feldes,
der an der Föhre eine Biofläche im Landschaftsschutzgebiet bewirtschaftet belegt,
es handle sich um Humus von einer Kompostfirma.

Humus sieht aber etwas anders aus, als das abgelagerte Haufenwerk.
Eine Tasche voll habe ich sichergestellt, die man jederzeit
sichten und untersuchen könnte, wenn man es nur wollte.
Ich vermutete aber, dass es sich um Gärreste oder Reste aus einer Biogasanlage oder ganz anderes Material handeln könnte, was aber der Betreiber verneint,
weil er ein Zertifikat vorlegen kann, dass es sich um Komposterde handelt.

Fraglich bleibt aber auch, warum lagert man monatelang dubiosen Kompost in einem Landschaftsschutzgebiet, wobei es sich noch dazu um ein biologisch bewirtschaftetes Feld handelt. In einem Schutzgebiet sollte eigentlich der gewachsene Boden so bleiben wie er sich in Jahrhunderten entwickelt hat.

Meine Vermutung ist dahingehend, dass das wochenlange lagern, direkt an der Föhre, die austretenden Säfte und verströmenden Gase direkt auf den Baum einwirkten und ihn dadurch zerstörten.

Es wäre nur so zu erklären, dass man aus Platzgründen ein Ausweichs- oder Zwischenlager für dieses Material suchte und auch an der Föhre fand.

Mit einer Aufklärung soll kein Schuldiger gefunden werden,
sondern Bürger möchten nur wissen, woran die Ottilienföhre ohne Verwarnung so schnell einging, dass man daraus die Konsequenzen ziehen und eventuelle menschliche Fehler oder Nachlässigkeiten in Zukunft vermeiden kann.

Dieser landschaftsprägende Baum ist mit Geld nicht zu ersetzen.

Da sich die Säfte,  Gase und Dämpfe in der Zwischenzeit verflüchtigt haben,
und einige Monate untätig ins Land gezogen sind, wird wohl eine ausführliche
Bodenprobe aus verschiedenen Tiefen den Baum auch nicht mehr retten.

Ein überragendes Landschaftsschutzgebiet
Der Landschaftsschutz und vor allem der Naturschutz hat in diesem Fall
völlig versagt, zumal gleich einige Meter nebenan ein großes Waldgebiet
beginnt und etwa 100 Meter unterhalb der Föhre
der Alteglofsheimer Schuttplatz aus der Zeit bis 1970 vergraben liegt,
der nun von Bäumen überwachsen wird, das nur nebenbei.

Diese Bilder zeigen den Standort und die Umgebung des allseits beliebten und Landschaftsprägenden Baumes, der Ottilienföhre, auf dem Feldweg zwischen Alteglofsheim und Schlosshaus.

Ottilienföhre  mit Waldgebiet
Ottilienbaum- Ottilienföhre Alteglofsheim

Als Heimatfotograf und
 Botschafter der Heimat
liegt mir vor allem die Landschaft mit seinen vielen herausragenden Bäumen
nach der Tierfotografie besonders am Herzen. Die Ottilienföhre ist auch eines
meiner Lieblingsmotive in der Region, die ich schon seit Jahrzehnten kenne und immer wieder zur Heimatdokumentation in voller Pracht vor meine Linse bekam.

Der Hl. Ottilie werden zwar Wunder nachgesagt, ob sie aber ihren Baum
wieder zum Leben erwecken kann, wäre dann wirklich ein Naturwunder.
Ich bleibe dran!
Das wirkliche Wunder ist nur dies, dass niemand den Schneid hatte,
den Tot der Föhre aufzudecken.

Es sind eigentlich verschwendete Gedanken und eine vergeudete Zeit
 für eine Sache, die die einheimischen Bürger von Alteglofsheim völlig kalt lässt.
Die Wahrheit, warum der Ottilienbaum eingegangen ist,
interessiert anscheinend niemanden.

Sollte der Baum im Jahr (2016) nicht mehr austreiben,
dann darf er nicht entfernt werden, sondern muß als Mahnung solange
stehen bleiben, bis er selbst wieder zu Erde wird.

 Heimatfotograf Herbert Winkler Köfering
 

Ottilienbaum vor dem schnellen absterben

Ottilienföhre Alteglofsheim - Herbert Winkler
Ottilienföhre -Kiefer Herbert Winkler
Ottilienbaum mit Schäfer
Ottilienbaum

Der Ottilienbaum gehört(e) zu einem der meist frequentierten Bäumen
des südlichen Landkreises von Regensburg.

Gedicht auf den Ottilienbaum
Odule, die heilige Kiefer
Gegrüßt seist du Baum der Blinden,
in kurzer Zeit wird man den Verursacher finden.
Jemand wird erkennen, woher das das Material gekommen,
der dir Saft und grüne Nadeln hat genommen.
Tiefe Spuren hat das Haufwerk hinterlassen,
man kann’s nicht glauben und kaum fassen.
Bürokratie und Gesetz haben fürchterlich versagt,
man hat nicht einmal darüber getagt.
Die Tat wird man erst spät bereuen,
das wird Odule dennoch freuen.
Zur Buße wird ein neuer Baum gesetzt,
der sich hundert Jahre jedem Wetter widersetzt
.

Herbert Winkler

Ottilienföhre- Baum Alteglofsheim im Winter
Ottilienbaum
Ottilienbaum

Alle Bilder können vergrößert werden und wenn sie noch mehr wissen wollen
über das wunderschöne Landschaftsschutzgebiet, dann gehen sie bitte auf meine
Seite
Schloss 2 dort finden sie auch weitere wunderschöne Bilder
 

 
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